Untersuchungen zu Wahrnehmung und Akzeptanz von In-vitro-Fleisch unter Veganer:innen im deutschsprachigen Raum
Title (deu)
Untersuchungen zu Wahrnehmung und Akzeptanz von In-vitro-Fleisch unter Veganer:innen im deutschsprachigen Raum
Author
Katharina Fuhrmann
Assessor
Isabella Csadek
Degree supervisor
Christian Dürnberger
Description (deu)
Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024
Abstract (deu)
Vor dem Hintergrund der Debatte rund um Treibhausgasemissionen, Antibiotikaresistenzen, Zoonosen und Tierwohl steigt die Nachfrage nach Alternativen zur „klassischen“ Fleischproduktion. Eine mögliche Alternative, die gegenwärtig an Aufmerksamkeit gewinnt, ist das sogenannte In-vitro-Fleisch. Neben technischen Herausforderungen stellt sich hierbei auch die Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz. Die vorliegende Arbeit widmet sich einem bislang kaum untersuchten Thema, nämlich, wie Menschen, die sich vegan ernähren, In-vitro-Produkte wahrnehmen und beurteilen. 235 Veganer:innen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) nahmen an der Studie (Online-Fragebogen mit Fokus auf geschlossene Items) teil. Die Resultate zeigen, dass Veganer:innen großteils skeptisch gegenüber In-vitro-Fleisch eingestellt sind und sie daher als potenzielle Konsument:innen eher nicht in Frage kommen. Das Hauptargument, das für die Befragten gegen In-vitro-Fleisch spricht, ist, dass hierbei Tiere im Produktionsprozess immer noch eine Rolle spielen. Zugleich sehen viele der Befragten in In-vitro-Fleisch zumindest eine Verbesserung zum gegenwärtigen Status quo; so hoffen sie darauf, dass Omnivore auf derartige Produkte umsteigen. Allgemein zeigt sich in den Antworten, dass es bei der Beurteilung von Nahrungsmitteln nicht nur um Geschmack geht, vielmehr tauchen vielfältige Überlegungen rund um Tierethik, Umweltethik, Kosten, Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und „Natürlichkeit“ auf.
Description (eng)
Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2024
Abstract (eng)
In the light of current debates about greenhouse gas emissions, antibiotic resistance, zoonoses and animal welfare, the demand for alternatives to "traditional" meat production is increasing. One possible alternative that is currently gaining attention is in-vitro meat. In addition to technical challenges, this also raises the question of social acceptance. This study is dedicated to a topic that has hardly been investigated to date, namely how people who eat vegan food perceive and evaluate in-vitro products. 235 vegans from German-speaking countries (Germany, Austria, Switzerland) took part in the study (online questionnaire with a focus on closed items). The results show that vegans are largely skeptical about in-vitro meat and therefore are unlikely to be potential consumers. The main argument against in-vitro meat for the respondents of the questionnaire is that animals still play a role in the production process. At the same time, many of the respondents see in vitro meat at least as an improvement to the current status quo; they hope that omnivores will switch to such products. In general, the responses show that the assessment of food is not just about taste; rather, a wide range of considerations relating to animal ethics, environmental ethics, costs, health, food safety and "naturalness" emerge.
Type (eng)
Language
[deu]
Persistent identifier
AC number
Number of pages
40
Date issued
2024
License
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- DetailsResource typeText (PDF)Formatapplication/pdfCreated03.02.2026 12:09:09 UTC
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