Title (eng)

Risk factors for surgical site infections in horses following emergency laparotomy at the equine hospital of the VetMedUni Vienna between 2015 and 2020

Advisor

Nora M Biermann

Assessor

Gabriele Gradner

Author

Helena Kovacova

Description (eng)

Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2021

Description (eng)

In conclusion, the feeding of a high-grain diet, respectively 65% concentrate and 35% forage, decreased the faecal pH substantially as well as reduced ruminal pH. Overall, the pH did not show a continuous decrease over the course of the 4-week experimental period but remained relatively steady. This confirms the assumption, that during high concentrate feeding, larger quantities of carbohydrates can bypass the rumen resulting in the increased hindgut fermentation and reduction of both ruminal and faecal pH. The correlation between faecal and ruminal pH differs in literature, with previous reports showing a correlation of 0.5 and we could only find a correlation of 0.37. There is still a lot of research necessary about the diurnal behaviour of faeces in general but also and more importantly when cows are challenged with high-grain diets. Taking faecal samples more frequently, for example every two hours, over the period of 24 hours would give a much clearer picture in order to provide a better understanding on the behaviour of the acidity of the faeces. It is still unclear, whether the faecal pH can be used as an indicator for ruminal acidosis as found in the SARA-syndrome. This would make the detection of this illness much easier and give a better understanding of the prevalence in dairy herds. Our experiment could confirm the assumption that is widespread in literature but still shows many areas where further research is still needed.

Description (deu)

Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2021

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Abschließend konnte dargestellt werden, dass bei einem gesteigerten Kraftfutteranteil im Futter, respektive 65%, der Pansen- und Fäkal-pH-Wert signifikant gesunken ist. Der pH-Wert hielt sich über den Versuchszeitraum überwiegend stabil und zeigte kein weiteres Absinken. Dies bestätigt die Annahme, dass bei starkem Zufüttern von Kraftfutter hohe Anteile an Kohlenhydraten den Pansen überwinden und erst im Enddarm fermentiert werden. Die Literaturrecherche ergab, dass die Korrelation zwischen dem Pansen- und Kot-pH-Wert umstritten ist. Gleichfalls stellte sich diese Forschungsfrage als noch nicht gänzlich erforscht dar. Neubauer et al. (2020) konnten eine Korrelation von 0.5 feststellen. Demgegenüber ergab die Betrachtung der Ergebnisse dieses Versuches lediglich einen Wert von 0.37. Ähnliche Beobachtungen ergaben sich bei der Recherche in Bezug auf die täglichen pH-Wert Schwankungen des Kots. Entsprechende Quellen, welche diese Thematik genauer erläutern, konnten ebenso nicht gefunden werden. Hinsichtlich eines besseren Verständnisses der Auswirkung hoher Kraftfutteranteile auf den pH-Wert des Kots, bedarf es weiterer Forschungstätigkeit. Es wäre beispielsweise interessant, alle zwei Stunden über den gesamten Tag gehend, Kot-Proben zu sammeln. Mit dem aktuellen Wissensstand kann keine Aussage, über die Korrelation zwischen Kot-pH-Wert und einer Erkrankung von Kühen mit SARA, getroffen werden. Dadurch wäre es Landwirten und auch Tierärzten möglich, eine genauere Prävalenz dieser oft unterschätzten Erkrankung zu erlangen. Dieser Versuch konnte die Annahme der Literatur, dass der Kot-pH-Wert bei einer kraftfutterreichen Fütterung sinkt, bestätigen. Gleichfalls konnte ein Zusammenhang zwischen einer Pansenazidose und erniedrigten Kot-pH-Wert, auf Grund des erhöhten Bypasses an Kohlenhydraten in den Enddarm, herstellen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es in diesem Bereich noch Forschungsbedarf gibt, da dem Enddarm von Rindern als Fermentationsort von Kohlenhydraten und dementsprechend auch dem Kot weitgehend wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Object languages

English

Date

2021

Rights

© All rights reserved

Member of the Collection(s) (1)

o:72 Theses / University of Veterinary Medicine Vienna

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